| Feuerwehr geht neue Wege |
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| Geschrieben von SÜDKURIER | |
Von Gerald Jarausch Moos -- Die Freiwillige Feuerwehr in Moos muss sich seit Jahren mit altem Gerät abmühen. Mittlerweile zeigen drei 26 Jahre alte Tragkraftspritzenfahrzeuge an den Standorten in Bankholzen, Iznang und Weiler deutliche Abnutzungsspuren. das soll sich mit dem neuen Gerätehaus ändern. Das Gebäude, dass noch in diesem Jahr im Gewerbegebiet Moos bezogen wird, sollte nach Möglichkeit mit einem neuenLöschgruppenfahrzeug ausgestattet sein. Zur Finanzierung des rund 250 000Euro teuren Fahrzeugs beabsichtigt man in Moos, gleich zwei Fördertöpfe zu nutzen. So geht Bürgermeister Peter Kessler von 51 000 Euro aus Feuerwehrzuschüssen und einem weiteren Betrag aus dem Ausgleichsstock des Landes aus. Um überhaupt in den Genuss der Mittel kommen zu können, muss ein entsprechender Feuerwehrbedarfsplanfür das Jahr 2011 vorliegen. Der wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates am Donnerstag nun beschlossen. Er gibt unter anderem Auskunft darübe, dass die Gemeinde Moos sich derzeit auf 14,38 Quadratkilometer erstreckt, mit einer bebauten Fläche von 170 Hektar. Insgesamtleben 3280 Menschen hier. die Löschwasserversorgung ist zu 100 Prozent über das Trinkwassernetz gewährleistet. An der Sportanlage im Mooswald findet sich zudem ein Löschteich, an der Hannah-Arendt-Schule in Iznang existiert eine Zisterne. Insgesamt 137 Mitglieder zählt die Feuerwehr Moos, darunter 82 Aktive, von denen bei Brand- oder Notfällen 23 in der Regel im Ort anwesend sind. Spätestens mit der Anschaffung des neuen Löschgruppenfahrzeuges geht man in dem Bedarfsplan davon aus, dass die Mindestausstatung für die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr gegeben ist. "Mit diesen Löschfahrzeugen und der Drehleiter aus Radolfzell kann der notwendige Grundschutz in der Gemeine sichergestellt werden", heißt es. Mit der Anschaffung des neuen Fahrzeuges kann effektiv nicht vor 2013 gerechnet werden. Plannung, Auschreibung, Wartefrist und Bauzeit betragen rund 24 Monate. Das LöschfahrzeugGeplant ist die Anschaffung eiens Löschfahrzeuges LF 10/10. Dort finden neun Feuerwehleute Platz und es können 1000 Liter Löschwasser transportiert werden. Ferner werden Geräte für den technischen Einsatz vorhanden sein. Das Fahrzeug wird rund elf Tonnen wiegen. Löschfahrzeuge dieser Art werden induviduell gebaut udn haben laut Hersteller eine Fertigungszeit von rund 12 Monaten.
SÜDKURIER, Mo. 17 Januar 2011
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